Fußball-Fan (24) im Stadion schwer verprügelt

Heftiges Foul beim Cupfinale: Der Kärntner Angestellte Thomas (24) landete mit Sturm-Graz-Shirt im falschen Sektor, wurde verprügelt.

Blaues Auge von grünen Schlägern: Beim Cupfinale wurde der Kärntner Angestellte Thomas (24) im Stadion zusammengeschlagen – vor den Augen seines Bruders (11). Und: „Die Ordner sahen weg."

"Kam als neutraler Fan"

Böses Foul von sogenannten „Fans" im Klagenfurter Wörthersee-Stadion: Beim Finalspiel im ÖFB-Cup zwischen Red Bull Salzburg und Rapid Wien machte der Angestellte Thomas Unglaubliches mit. „Ich kam erst in der Halbzeit als neutraler Zuschauer mit einem Sturm-Graz-Shirt und wollte einfach ein schönes Match sehen."

"Rapid-Hooligans schlugen auf mich ein"

Doch aus Fußball-Lust wurde purer Frust: „Am Eingang ließen mich Securitys beim Rapid-Sektor rein. Ich kannte den Weg zu den neutralen Zusehern, wollte mit meinem 11-jährigen Bruder dorthin gehen – doch man verwehrte uns den Zutritt."

Obwohl der Kärntner mehrmals darum gebeten hatte, musste er mit dem Halbwüchsigen im Fansektor ausharren, von dem aus die Hardcore-Anhänger der Grün-Weißen auch Pyrotechnik abfeuerten. Thomas erinnert sich mit Schrecken: „Plötzlich versperrten mir zehn Rapid-Hooligans den Weg, begannen mich zu beschimpfen und wie wild auf mich einzuschlagen. Obwohl ich sie nicht provoziert hatte, zerrissen sie mein Shirt in seine Einzelteile." Was den Mann erbost: „Die Ordner schauten einfach weg. Keiner half mir."

Behandlung im Krankenhaus

Dann flüchtete mit seinem Bruder und musste im Spital genäht werden. Der Fußballfan fühlt sich ins Abseits gedrängt, denn: „Ich schrieb an ÖFB und Stadionverwaltung – niemand will schuld sein."

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