Fußball-Fiasko: Bosse von United und Juve müssen gehen

United-Geschäftsführer Ed Woodward musste seinen Hut nehmen.
United-Geschäftsführer Ed Woodward musste seinen Hut nehmen.Imago Images
Die Super League wird für die zwölf abtrünnigen Klubs immer mehr zum Fiasko. Zwei der treibenden Kräfte werden nun abgelöst. 

Mit Manchester City hat der erste Klub am Dienstagabend offiziell die Runde der zwölf Vereine verlassen. Chelsea, Atletico Madrid und der FC Barcelona werden folgen, sollte sich die Liga nicht vorher selbst auflösen. 

Nach heftigen Fan-Protesten hat Manchester-United-Geschäftsführer Ed Woodward am Dienstagabend seinen Rücktritt bekannt gegeben. Der 49-Jährige wird den Klub mit Jahresende verlassen. 

Die Gründe ließ Woodward zwar offen, doch dass der Geschäftsführer nach dem Super-League-Fiasko nicht mehr zu halten war, ist augenscheinlich. Woodward rühmte stattdessen seine Erfolge in 16 Jahren bei United, erwähnte aber auch die Milliarden-Liga in keinem Wort. 

Die "Red Devils"-Besitzerfamilie Glazer war eine der treibenden Kräfte hinter der Super League gewesen. Doch die Klubs hatten die Kraft ihrer Fans unterschätzt. 

Andrea Agnelli, einer der Super-League-Vizepräsidenten, soll seinen Job als Juve-Boss laut Medienberichten bereits seit Dienstagabend los sein. Bestätigt wurde dies allerdings noch nicht. 

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