Fußball-Star zeigt sein neues Lokal in der Wiener City

Rubin Okotie in der PLAIN Food Bar am Rudolfsplatz 2 mit integrierter Galerie.
Rubin Okotie in der PLAIN Food Bar am Rudolfsplatz 2 mit integrierter Galerie.Clemens Pilz
ÖFB-Weltenbummler Rubin Okotie hat als Fußballer viel gesehen und gelernt – auch wie man erfolgreich Restaurants betreibt. "Heute" bittet er zu Tisch. 

Bei einem kulinarischen Spaziergang durch Wien ist nicht zu übersehen, dass gesundes Essen voll im Trend liegt. Der ehemalige Nationalteamstürmer Rubin Okotie hat dazu beigetragen. Als er vor zwei Jahren gemeinsam mit seiner Ehefrau Vanessa, die Ernährungswissenschaft studiert hat, das erste Restaurant in der Berggasse 25 im neunten Bezirk eröffnete, gehörten sie zu den absoluten Trendsettern. Damals kehrten sie während Rubins letztem Engagement in Antwerpen mit einer Gastroidee nach Wien zurück – diese setzten sie im hippen Servitenviertel mit PLAIN Vienna in die Tat um.

Vergangenen Monat eröffneten sie eine Food Bar mit Galerie: Wer geschmacklich mit gesunden Bowls, Burger und Wraps, aber auch Pop-Art verwöhnt werden möchte, ist im PLAIN am Rudolfsplatz an der richtigen Adresse. Der 33-jährige ehemalige Austria-Spieler dribbelte sich durch den Lockdown mit Lieferung und Take Away und konnte so seine Gäste kulinarisch bei Laune halten. Er hofft von ganzem Herzen, dass ab 19. Mai die selbstgemachten Shakes und veganen Speisen im coolen Ambiente genossen werden können, denn gemütlich sitzen durfte man in der PLAIN Food Bar bisher noch nicht.

Kunst trifft Kulinarik

Zu den Highlights in der stylischen Bar zählen nicht nur der saftige Beyond Burger mit veganem Soja-Patty oder der cremige Heidelbeer-Cheesecake. Die Gastrostätte beheimatet auch eine Galerie, wo die farbenfrohen Werke von "Art by Raff" ausgestellt sind. Eine "Heute"-Statistik, die sich mit den Lockdown-Entbehrungen beschäftigt, veranschaulicht, dass die Österreicher am meisten Restaurantbesuche – gefolgt von Kulturevents – vermissen.

Im Interview erzählt der ehemalige Teamstürmer, wie er zum Gastronom wurde, was die COVID-19-Pandemie für sein Unternehmen bedeutet und wie er zu den bevorstehenden Öffnungen steht (Video unten).

Okoties Gastro-Sturm

Das Ehepaar Okotie ließ sich bereits während der Fußballstationen u.a. in Belgien, Dänemark und China sowie anderer Auslandsaufenthalte von den unterschiedlichsten Esskulturen inspirieren. Beispielsweise entdeckten sie den Beyond Burger auf einer Urlaubsreise in Los Angeles. Vor allem aber Einflüsse aus Peking mündeten im PLAIN-Plan, der nach mehr als zwei Jahren – trotz Coronakrise – als Erfolgskonzept bezeichnet werden kann. Die Kombination aus reichhaltigem Superfood, schmackhaften Zutaten und ästhetischer Inneneinrichtung trifft den Geschmack urbaner Feinspitze.

Auf die Frage wie viel Prozent Fußballer bzw. Gastronom in ihm steckt, kontert er: "Ich würde das gar nicht in Prozent ausdrücken. Ich bin 100 Prozent Rubin Okotie, 100 Prozent ein Mensch. Im Moment kümmere ich mich um meine Familie und mein Business, da ist Fußball nur eine Randnotiz." Aber wird man ihn noch mal auf dem Fußballplatz sehen?

Darauf antwortet der Familienvater kurz und ein bissl wehmütig: "Ich denke nicht, nein."

Rettung von Café Bellaria

Als nächstes Projekt möchte der Geschäftsmann zusammen mit dem erfahrenen Gastronom David Figar das traditionsreiche Wiener Café Bellaria wiederbeleben. In letzter Sekunde haben sie das imperiale Ecklokal den Fastfood-Konzernen McDonalds und Burger King wegschnappen können. Statt auf Plastikstühle setzen sie auf klassische Wiener Kaffeehausbestuhlung von Thonet. Alle Details zu Bellaria-Neu gibt es beim nächsten Gastro-Talk.

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