FuZo bei "Gruft" als Stolperstein für Helfer

Die Obdachloseneinrichtung "Gruft" sieht sich wegen der Anlieferung von Sachspenden mit bürokratischen Stolpersteinen konfrontiert. Ein von der Bezirksvorstehung initiierter Runder Tisch soll demnächst Abhilfe schaffen.

Die Obdachloseneinrichtung "Gruft" sieht sich wegen der Anlieferung von Sachspenden mit bürokratischen Stolpersteinen konfrontiert. Ein von der Bezirksvorstehung initiierter Runder Tisch soll demnächst Abhilfe schaffen.

Seit 25 Jahren erhalten Betroffene in der "Gruft" warmes Essen, Platz zum Schlafen, saubere Kleidung und die Möglichkeit zu duschen. Doch die Anlieferung der notwendigen Spenden wird Unterstützern seit einiger Zeit schwerer gemacht, als notwendig.

Früher durften die Waren früher direkt zur "Gruft" angeliefert werden. Ein nahes Parken eines Lieferautos auf der Mariahilfer Straße fällt nun aufgrund der neuen Fußgängerzone auf der Einkaufsstraße weg. Deswegen müssen nun die Helfer mit ihren Sachspenden den langen Weg über die Barnabitengasse oder eine Anzeige wegen Befahrens einer Fußgängerzone in Kauf nehmen, was einer Wienerin erst kürzlich fast passiert wäre.

Nun setzen sich die Bezirksvorstehung, die Betreiber der "Gruft" sowie die mit Verkehrsangelegenheiten betraute Magistratsabteilung 46 zu einem "Runden Tisch", um die Hilfslieferungen zu erleichtern.

Die "Gruft" verzeichnete im Vorjahr 19.453 Nächtigungen. Die Zahl jener, die in die Einrichtung zum Essen kommen, stieg von 58.500 (2001) auf 97.285 Mahlzeiten (2012) pro Jahr.

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