Topmodels müssen wegen Chaos-Festival vor Gericht

Das Fyre-Festival war ein gigantischer Flop – trotz der Unterstützung diverser Topmodels. Diese müssen nun vor Gericht aussagen.

Im April 2017 hätte auf einer Bahamas-Insel eines der spektakulärsten und luxuriösesten Festivals stattfinden sollen – das Fyre Festival. Der Hype war gigantisch, doch es kam alles anders als erwartet. Das Festival wurde zu einem Desaster. Statt den versprochenen Luxusvillen gab es durchnässte Zelte, zu wenige Toiletten und grauenhaftes Essen. Netflix veröffentlichte erst vor wenigen Wochen eine Dokumentation über das Desaster.

Am Hype beteiligt waren auch diverse Topmodels wie Hailey Bieber, Kendall Jenner, Bella Hadid oder auch Emily Ratajkowski. Die Models warben in einem Promo-Video im knappen Bikini, um viele Gäste anzulocken. Auch auf Instagram verbreiteten Bieber und Co. diverse Werbeposts.

Zahlungsdetails sollen bekannt werden

Für diese Werbung erhielten die Models eine hohe Gage von Veranstalter Billy McFarland. Wie es in der Netflix-Doku heißt soll Kendal Jenner am meisten kassiert haben. Für einen einzigen Werbepost soll sie rund 250.000 Dollar erhalten haben.

Nun erhielten die Models gerichtlich Vorladungen. Sie sollen vor Gericht aussagen. Damit sollen Einzelheiten zu den Zahlungen, die sie erhielten, bekannt werden.

Veranstalter sitzt im Gefängnis

Immerhin: Nicht alle Models behielten die Gage des Fyre Festivals. Wie Hailey Bieber in einem Interview sagte, spendete sie die Gage nach der Veröffentlichung der Netflix-Doku.

Mittlerweile belaufen sich die Schadensersatz-Klagen in der Höhe von bis zu 100 Millionen Dollar. Veranstalter Billy McFarland drohen sechs Jahre Gefängnis. (fss)

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