G20-Gipfel: Keine Strafe für Party-Polizisten

Bild: Screenshot Twitter

Gerade noch als einer der größten Polizeiskandal der vergangenen Jahre bezeichnet, steht nun fest: Die Party-Polizisten aus Berlin werden nicht bestraft.

Die 220 Polizeibeamten aus Berlin waren nach Hamburg geschickt worden, um die dortige Polizei bei ihren Schutzmaßnahmen rund um den G20-Gipfel zu unterstützten.

Das Containerdorf, in dem sie untergebracht waren, machten sie aber stattdessen zur Partyzone. Ein Polizisten-Pärchen soll sogar in aller Öffentlichkeit Sex an einem Zaun gehabt haben.

Keine Konsequenzen

Die Truppe wurde daraufhin nachhause geschickt. Die zunächst von allen Seiten geforderten Konsequenzen bleiben aber nun offenbar aus.

Wie der "Spiegel" berichtet, wurden die internen Disziplinarverfahren eingestellt. Sie bekommen keine Strafe. "An den Vorwürfen gegen unsere in Bad Segeberg untergebrachten Einsatzeinheiten bleibt im Ergebnis kritikwürdiges Verhalten einiger Einsatzkräfte außerhalb des Dienstes übrig (Lärm, Urinieren auf dem Unterkunftsgelände)", schreibt Polizeipräsident Klaus Kandt am Dienstag auf Twitter.

Die mediale Berichterstattung sei überzogen gewesen, denn "disziplinarwürdig ist an diesem Verhalten nichts", hält ein Polizeisprecher fest. Es soll jedoch "sensibilisierende Gespräche" zur Rolle und zum Selbstverständnis der Polizei gegeben haben.

Wilde Party

Die Partys im Polizei-Dorf uferten offenbar aus. Von lautstarker Musik und Männern, die in einer Reihe an einen Zaun urinierten wurde berichtet. Eine Polizistin soll nur in einem Bademantel bekleidet und mit einer Waffe in der Hand auf dem Tisch getanzt haben.

(csc)

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