G4S hat angeblich für tote Häftlinge kassiert

Die private Sicherheitsfirma rückt schon wieder in den Mittelpunkt des Interesses. In Großbritannien wird laut BBC gegen das internationale Unternehmen wegen Betrugs ermittelt. G4S hat dem Staat zu hohe Rechnungen gelegt.

Nicht nur waren die Summen ungewöhnlich hoch, darüber hinaus soll man Leistungen verrechnet haben, die nie erbracht worden sind. Justizminister Chris Grayling zufolge hat der Staat unter anderem für die Überwachung von Häftlingen bezahlt, die gar nicht mehr am Leben waren. Der Schaden für den Steuerzahler liegt im zweistelligen Millionenbereich.

"Stammgast" in Vordernberg

Zuletzt war bekannt geworden, dass der Security-Dienst das wird. Man hatte eine Ausschreibung des Innenministerium gewonnen.

Für Vordernberg interessiert sich auch die Volksanwaltschaft. Es sei schwer vorstellbar, dass bei dem Zusammenspiel zwischen Polizei und privater Sicherheitsfirma die Menschenrechtsstandards eingehalten werden können, so Volksanwalt Günther Kräuter gegenüber der "Kleinen Zeitung". Der Sozialdemokrat prophezeit, dass man in Vordernberg "Stammgast" sein werde.

In der neuen Anlage sollen 55 Exekutivbeamte und 100 Security-Angestellte der Firma G4S für bis zu 200 Schubhäftlinge zuständig sein, wobei es vor allem um das Thema Ausübung von Gewalt geht.

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