Gaal präsentiert Konzept für den Haschahof

Bild: zVg
Wiens bekanntester Schneckenbauer Andreas Gugumuck hat mit seinem Konzept die Jury überzeugt. Der Gutshof wird als Stadt-Land-Wirtschaft genutzt.
Am Dienstag hat Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal (SPÖ) direkt vor Ort das neue Nutzungskonzept für den Favoritner Gutshof vorgestellt. Der Haschahof wird als Stadt-Landwirtschaft betrieben. Das besondere an diesem Bauernhof: Alle können mitmachen. Dadurch sollen aus Konsumenten Produzenten werden. Außerdem soll der Gutshof auch ein Grätzl-Treffpunkt werden.

Hof wird zur Genossenschaft

Andreas Gugumuck, Vertreter des Gewinner-Teams, freut sich über den Zuschlag: „Wir sind überglücklich, als Anrainer die Zukunft am Haschahof aktiv mitgestalten zu können". Das soll in Form einer Genosssenschaft geschehen. Damit lassen sich die Anrainer am besten in das Projekt einbinden.

Der Zeitplan

Aktuell läuft die Übergabe an das Team rund um Gugumuck. Erste Nutzungen beinhalten Gastronomie, Events und Vernetzung mit der Bevölkerung im Stadtteil. Der Zeitplan Aktivitäten vor:

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. - Winter 2019/2020

Open-Air-Veranstaltungen, Wochenmarkt, Gastronomie, Soziales und Kulturprogramm, Kunstbegleitung.

- Winter 2020/2021

Für das zweite Jahr sind Führungen und Informationsveranstaltungen als Leuchtturmprojekt mit Interessenten und Anrainern geplant. Gastronomie, Ab-Hof Verkauf und die „Plattform: Kunsthalle Exnergasse" sind nur einige Beispiele für Schwerpunkte.

- 2021

Das dritte Jahr ist unter anderem den produzierenden Betrieben, Führungen mit Schulen, Wochenmärkten, Events, Sozial- und Kulturprogrammen gewidmet

Geschichte des Haschahofs

Der Haschahof in Rothneusiedl (Favoriten) stammt aus der Zeit um 1900. Thomas Hascha begann 1920 mit der Landwirtschaft, damals unter dem Namen „Gutspachtung Rothneusiedl". Es wurden Milchwirtschaft, Schweinehaltung und Anbau von Getreide, Gemüse und Zuckerrüben betrieben. 1987, als einer der ersten Wiener Landwirtschaftsbetriebe, wurde der Hof auf biologischen Landbau umgestellt. Seit 1991 war das Familienunternehmen ein anerkannter Biobetrieb mit Schafen, Hühnern, Getreide- und Gemüseanbau. Seine Beete und Gärten wurden mit einem Selbsternteprojekt über viele Jahre hinweg den NachbarInnen zum Selbstanbau überlassen. 2001 wurde der Betrieb in Haschahof umbenannt, seine Bewirtschaftung konnte jedoch bald nicht mehr gewährleistet werden.

(kla)

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