Heiße Sex-Szenen in einer modernen Historienserie? Warum nicht? Beim Netflix-Hit "Bridgerton" hat es doch auch funktioniert! Das dachte sich wohl auch RTL+ bei seiner neuen "Sisi"-Serie. Schon in den ersten Minuten geht's zur Sache: Sisi (Dominique Devenport) wird beim Masturbieren von ihrer Schwester erwischt. Später besucht die spätere Kaiserin von Österreich auch noch ein Bordell, um sich Tipps von der Lieblingsprostituierten des Kaisers zu holen.
Quotentechnisch ist die Mini-Serie ein Erfolg. Nur einen Tag nach der Premiere verkündete RTL+, dass der Sechsteiler "den erfolgreichsten fiktionalen Neustart aller Zeiten" bei dem Streamingdienst hingelegt hat. Doch in den sozialen Netzwerken zeichnet sich ein ganz anderes Bild ab. "Unfassbar schlecht" , "Leider ist sie nur absurd und unlogisch" und "Sisi meets Gossip Girl, aber in öde", heißt es in den zahlreichen negativen Kommentaren.
Was ebenso aufregt: Nur eine einzige Darstellerin in der Serie ist Österreicherin (und es ist nicht Sisi). Die deutschen Schauspieler und Schauspielerinnen versuchen demnach im österreichischen Dialekt zu sprechen. "Es gab also keinen Schauspieler, der einen einigermaßen guten österreichischen Akzent imitieren kann? GAB ES DENN KEINEN ÖSTERREICHER?!", fragt ein verärgerter Zuseher. Autsch!
"Sisi" ist ab sofort auf dem Streamingdienst RTL+ zu sehen. Ab 28.12. strahlt der ORF die Serie aus.