Gackerlbox-Opfer will 10.000 Euro

Bild: Sabine Hertel

Beim Gassigehen in einer Hundezone (Landstraße) vor zwei Jahren erlitt Sandra R. einen Nasenbeinbruch. Schuld war angeblich die nicht ordnungsgemäß verschlossene Klappe eines Sackerl-Spenders.

Die 49-Jährige ging daraufhin vor Gericht, doch die Klage gegen die Stadt Wien wurde abgewiesen, da die Schuld nicht klar nachgewiesen werden konnte: "Die Richterin meinte, dass auch Vandalen die Klappe beschädigt haben könnten", erzählt die gebürtige Deutsche.
Nach dem Unfall litt die Wahl-Wienerin an den Folgen: "Durch den verschobenen Nasenbeinbruch habe ich keine Luft mehr bekommen. Ich konnte nicht mehr arbeiten", so R. zu "Heute". Jetzt wurde die gelernte Juwelierin endlich erfolgreich operiert und will die Stadt wieder klagen – diesmal auf Schmerzensgeld: "Wegen des Verdienstentgangs will ich mindestens 10.000 Euro!".

CZ

 

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