"Wollte sie stolz machen"

Gänsehaut-Moment – Olympia-Star weint um tote Eltern

Maxim Naumov hat am Dienstag für einen Gänsehaut-Moment gesorgt. Der Eiskunstläufer widmete seine Olympia-Auftritt seinen verstorbenen Eltern.
Sport Heute
13.02.2026, 11:56
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Nach seinem Kurzprogramm setzte sich der 24-Jährige neben seine Trainer, griff in die Jackentasche und zog ein Foto hervor. Darauf zu sehen: Ein kleiner Bub, eingerahmt von seinen Eltern. Naumov drückte das Bild an sich, blickte nach oben – und kämpfte mit den Tränen.  Er hat dieses Erinnerungsstück immer bei sich, wenn er bei Wettkämpfen aufs Eis geht.

Seine Eltern, Evgenia Shishkova und Vadim Naumov, waren selbst erfolgreiche Eiskunstläufer. Doch zu seiner Olympiapremiere konnten sie nicht mehr kommen. Vor einem Jahr kamen sie bei einem schrecklichen Flugzeugabsturz ums Leben. In Washington kollidierte ein American-Airlines-Flieger mit einem Hubschrauber. Beide Maschinen stürzten ab – 67 Menschen starben bei dem Unglück.

"Wollte sie immer nur stolz machen"

Obwohl seine Eltern nicht mehr im Stadion dabei sein konnten, fühlte Naumov ihre Nähe. "Ich hatte das Gefühl, dass sie bei mir waren. Ich habe ihre Unterstützung richtig gespürt – von einem Element zum nächsten", sagte der Amerikaner nach seinem Auftritt.

Am Ende landete der 24-Jährige auf dem 14. Platz. Doch die Platzierung war ihm nicht so wichtig. Sein einziges Ziel: Seine Eltern stolz machen. "Mein Papa sagte immer, alles bis Olympia ist nur Training. Jeden Tag, Jahr für Jahr, haben wir darüber gesprochen. Es bedeutet so viel in unserer Familie", erzählte Naumov. Seine Großmutter war als einziges Familienmitglied auf der Tribüne und konnte diesen emotionalen Moment miterleben.

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