Mit großem Applaus startete am Dienstag die Gamescom 2026 in Köln. Bei der traditionellen Eröffnungsshow "Opening Night Live" feierten rund 5.000 Fans in einer Messehalle die Enthüllung neuer Spieletrailer.
Moderator Geoff Keighley präsentierte zahlreiche Neuheiten. Darunter das Action-Spektakel "Nodus Fall" mit Drachenkämpfen, der Elitesoldaten-Shooter "Rainbow Six: Tactics", der Mittelalter-Horror "The Blood of Dawnwalker", "Metro 2039" und das Fantasy-Game "Game of Thrones: War for Westeros", basierend auf der TV-Serie.
Die Branche befinde sich im Wandel, wie es bei heise.de heißt. "Das ist einerseits aufregend und andererseits erschreckend", sagte Keighley. Viele Studios seien geschlossen worden, und die Chipkrise mache Hardware teurer denn je - da KI-Rechenzentren immens viele Chips benötigen.
Das Leitthema heuer: "Games machen Lust auf Zukunft". Mit über 1.600 Ausstellern verzeichnet die Messe einen neuen Rekord. Zwei Drittel davon kommen aus dem Ausland, besonders Firmen aus Asien sind stark vertreten. Erwartet werden mindestens 350.000 Besucher, viele davon in bunten Cosplay-Kostümen.
Am Mittwoch wird hoher politischer Besuch erwartet: der Bundespräsident, Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD), Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU). Sie könnten sich zu den lang ersehnten Steuererleichterungen für die deutsche Gaming-Branche äußern.