Gang-Mitglied (14) hat schon 16 Strafverfahren

Provokation: Nachwuchs-Gangster posiert auf Polizeiauto
Provokation: Nachwuchs-Gangster posiert auf PolizeiautoBild: Screenshot
Still und heimlich hat sich in Wien und anderen Städten eine gefährliche Gang etabliert. Die "LML"-Schläger sind jung und brutal. Ein Mitglied (14) steht nun wegen Raub und Erpressung vor Gericht.
Der Angeklagte ist schon seit Jahren polizeibekannt. 16 Verfahren gegen ihn mussten wegen Strafunmündigkeit eingestellt werden. Jetzt ist er alt genug, sich wegen Erpressung eines jüngeren Buben – es ging um Geld und teure Markenkleidung – verantworten zu müssen. Ihm wird zudem Mitgliedschaft in der kriminellen Vereinigung "LML – Leben mit Loyalität" zur Last gelegt.

Hinter dem seltsamen Kürzel LML steckt eine Bandenstruktur, die vorrangig Schulabbrecher mit türkischem Migrationshintergrund anzieht. Die Teenie-Bande arbeitet stets nach dem gleichen Prinzip: Einschüchterung der Opfer, meist Schüler oder Pensionisten; sind diese nicht gefügig, prügeln mehrere Mitglieder auf die zuvor Bedrohten ein.

Die Bande kommt eigentlich aus Linz, hat ihren Aktionsradius aber auf Wels, Passau (D) und zuletzt verstärkt auf Wien ausgeweitet. Ermittler orten dahinter eine Verbrecherstruktur, die bis zur anatolischen Mafia reichen soll. Deren Bosse sehen in den naiven Teenies willfährigen Nachwuchs, den sie für ihre Zwecke einsetzen können …

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