Noch vier Bundesliga-Runden stehen auf dem Programm. Die nimmt der zuletzt strauchelnde Serienmeister mit einem Punkt Vorsprung auf den Rivalen Borussia Dortmund in Angriff. Und kann am Samstagabend (18.30 Uhr) in Bremen vorlegen, während die Schwarz-Gelben am Sonntag Wolfsburg empfangen.
Doch Bayern-Coach Tuchel plagen Personalsorgen, wie der 49-Jährige vor dem Spiel verriet. Vor allem die Münchner Abwehrreihe ist äußerst dünn besetzt, nachdem sich Rechtsverteidiger Josip Stanisic am Donnerstag einen kleinen Faserriss an den Adduktoren zuzog. "Es sind zwei Wochen. Das bedeutet jetzt am Ende der Saison eine ganze Menge", so Tuchel.
Weiterhin verletzt fehlen Dayot Upamecano (Muskelfaserriss), Alphonso Davies (Muskelbündelriss) und Lucas Hernandez (Kreuzbandriss). Deshalb muss der 49-jährige Trainer eine Not-Abwehr aufbieten. Noussair Mazraoui, Benjamin Pavard, Matthijs de Ligt und Joao Cancelo werden am Samstagabend auflaufen, Winter-Neuzugang Daley Blind, der bisher nicht überzeugen konnte, sowie Verkaufskandidat Bouna Sarr wären die Ersatzspieler. "Es ist nach wie vor sehr dünn, ziemlich dezimiert", schüttelte Tuchel den Kopf.
Außerdem fehlen Kapitän Manuel Neuer nach seinem Beinbruch, Stürmer Eric Maxim Choupo-Moting mit Knieproblemen sowie der gelb-gesperrte Leon Goretzka. Tuchel muss wieder eine "falsche Neun" aufbieten. "Sadio Mane, Serge Gnabry oder Thomas Müller können diese Position spielen. Mathys Tel auch", ließ sich der Bayern-Trainer nicht in die Karten blicken.