Ein ganzer Ort trauert um getötetes Ehepaar

Bürgermeister Karl Furthmair (kl. Bild) ist schockiert nach dem tödlichen Radunfall eines Ehepaars.
Bürgermeister Karl Furthmair (kl. Bild) ist schockiert nach dem tödlichen Radunfall eines Ehepaars.Bild: Matthias Lauber / Gem. St. Georgen bei Grieskirchen

Ein Ausflug mit den E-Bikes endete für ein Pensionisten-Ehepaar aus St. Georgen bei Grieskirchen mit dem Tod. Der ganze Ort ist schockiert und trauert.

Wie berichtet, wollten die beiden einen Radausflug unternehmen, wurden dabei an einer unübersichtlichen Stelle unweit von ihrem Zuhause von einem Linienbus erfasst. Der Mann (65) war sofort tot, seine Frau (57) starb trotz Reanimationsversuchen wenig später.

Bürgermeister Karl Furthmair (ÖVP) ist schockiert über den dramatischen Radunfall in seiner 1.300-Einwohner-Gemeinde. "Jeder kennt hier jeden, vor allem jene die sich überall beteiligt haben", sagt er.

Große Betroffenheit im Ort

Furthmair kannte das Ehepaar gut: "Beide waren sehr aktiv in unserer Gemeinde. Der Mann war lange Jahre in der Musikkapelle. Seine Gattin, eine sehr angenehme und zurückhaltende Frau, war bei Gemeindeveranstaltungen immer dabei. Sie engagierte sich in der katholischen Frauenbewegung", so der Ortschef. "Wir sind alle sehr traurig über diese Situation, die Betroffenheit im Ort ist groß."

Sohn politisch aktiv

Für den Bürgermeister war es ein großer Schock, als er vom Tod des beliebten Ehepaars erfuhr. Der Sohn der beiden sei in der Gemeinde politisch aktiv, er wohne ebenso wie die Tochter der beiden im kleinen Ort. "Es wird eine schwere Zeit für beide", sagt Furthmair traurig. "Dem Paar waren die Familie und ihr Garten ganz wichtig. Sie unternahmen gerne Radausflüge."



(rs)

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