Die Feuerwehr Laa an der Thaya wurde zu einem Brand in einem Haus alarmiert. Vier Fahrzeuge mit mehr als 20 Kameraden rückten in kürzester Zeit aus. Am angegebenen Ort des Geschehens waren die Bewohner des Hauses sehr verwundert, dass die Feuerwehr mit Blaulicht vor dem Haus steht. Denn nirgends war nur ein Hauch von Rauch zu sehen.
Nach Erkundung der Lage durch den Einsatzleiter und auf Nachfrage bei der Bereichs-Alarmzentrale in Mistelbach war rasch klar: Es handelte sich wahrscheinlich um einen Scherzanruf. Zur Sicherheit wurden Straßen mit ähnlich klingenden Namen abgesucht, doch es konnte weit und breit kein Feuer entdeckt werden.
Für die Wehr steht fest: Lustig fand das niemand. "Mehr als 20 Menschen haben sich in Gefahr gebracht, denn jede Alarmfahrt birgt ein erhöhtes Risiko. In der Zeit hätten wir anderen, die unsere Hilfe benötigt hätten nicht sofort helfen können, da die Kräfte der Feuerwehr Laa bei diesem Einsatz gebunden waren", ärgern sich die Florianis.
Eines betonen sie aber: "Wir werden immer, wenn wir gerufen werden, ausfahren um zu helfen, auch wenn jede zweite Ausfahrt ein Streich sein sollte. Denn wir können nicht feststellen, ob es sich beim Anrufer um einen vermeintlichen Scherzbold handelt, oder jemand wirklich Hilfe benötigt. Und das auch weiterhin freiwillig."