Nachdem das Urban-Gardening-Projekt in den vergangenen Jahren so erfolgreich angenommen wurde, wird es auch heuer fortgesetzt. Mitten in Wien eigenes Gemüse, Obst oder frische Kräuter anbauen – dieser Traum kann für die Gewinner der verlosten Urban-Gardening-Beete nun endlich Wirklichkeit werden. Umweltminister Norbert Totschnig (VP) beglückwünschte die Gewinner Florian und Doris persönlich im Augarten in Wien.
Regional und saisonal schmeckt gut – selbst angebaut und geerntet schmeckt's noch besser. Urban Gardening ist ein nachhaltiges Projekt, bei dem Stadtbewohner öffentlich verfügbare Flächen zum Anbau von Pflanzen, Gemüse oder Kräutern nutzen können. Bei dem Projekt im Wiener Augarten und im Hofgarten Innsbruck stehen Beete zur Verfügung, die über eine Saison lang selbst bewirtschaftet werden – von der Aussaat bis zur Ernte. Ziel ist es, Artenvielfalt zu fördern, Lebensmittel wertzuschätzen und urbanes Grün gemeinsam zu gestalten.
Das Projekt des Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft sowie den Österreichischen Bundesgärten gibt es bereits seit über zehn Jahren. Die Urban-Gardening-Beete bieten ca. 10 Quadratmeter Fläche, ausreichend, um beispielsweise eine Familie mit frischem Gemüse über eine Saison zu versorgen. Eingefasst und geschützt ist das Areal mit einem Naturholzzaun der Österreichischen Bundesforste.
Mit einem eigenen Beet können Gartenfans mit grünem Daumen gärtnern und erleben, wie eigenes Gemüse wächst. Neben dem Gartl-Spaß besteht für viele auch der Reiz des Projekts darin, sich mit anderen auszutauschen, sich gegenseitig Tipps und Inspirationen zu geben und Gleichgesinnte kennenzulernen.
20 Urban Gardening-Beete im Wiener Augarten (Leopoldstadt) wurden nun verlost. Bei der Beetübergabe erhielten die Wiener Gewinnerinnen und Gewinner außerdem ein Starterpaket mit von den Bundesgärten vorgezogenen Jungpflanzen. Ergänzend gab es eine Packung Schafwoll-Dünger-Pellets vom Kärntner Start-up Ecolets. Noch mehr Infos gibt es hier.