In vielen Regionen gelten bereits Bewässerungsbeschränkungen, und Hobbygärtner fragen sich, wie sie ihre Pflanzen trotz Hitze und Trockenheit am Leben halten. Doch nicht das Gießen allein ist entscheidend - sondern die Qualität des Bodens.
Der britische Gartenexperte Monty Don erklärt, dass Pflanzen möglichst nicht dauerhaft auf externe Wasserversorgung angewiesen sein sollten. Entscheidend sei, wie gut der Boden Wasser speichern kann.
Ein Boden, der reich an organischer Substanz ist, helfe dabei am meisten, wie CHIP berichtet. Dadurch entsteht eine lockere, humusreiche Erde, die Feuchtigkeit besser hält und wie ein Schwamm speichern kann. Genau das helfe den Wurzeln, sich auch bei Trockenheit ausreichend zu versorgen.
Ein häufiger Fehler: Viele Hobbygärtner gießen ihre Pflanzen nur oberflächlich und dafür sehr oft. Effektiver ist laut Don ein gründliches Wässern, bei dem die Feuchtigkeit tiefer in den Boden eindringt.
Als Faustregel gelten 10 bis 20 Liter pro Quadratmeter. Die beste Zeit dafür ist der frühe Morgen zwischen 6 und 9 Uhr, da dann die Verdunstung am geringsten ist. Auch der Abend, wenn es abgekühlt ist, eignet sich gut.
Wer möchte, dass der Garten besser durch heiße Wochen kommt, sollte also nicht nur ans Gießen denken. Ein gesunder, humusreicher Boden ist laut dem Experten die eigentliche Grundlage dafür, dass Pflanzen Wasser länger speichern und Trockenphasen besser überstehen.