Bei diesem Fund kann man sich fragen, ob eine Steinsammlung nicht durchaus eine sichere Wertanlage wäre. In einem Garten in Deutschland wurde ein Meteorit entdeckt. Sein Äußeres war so irdisch, dass man ihm die Rolle eines Erden-Steins über Jahrzehnte abkaufte.
Im Jahr 1989 grub der Hausbesitzer den Stein bereits aus, unwissend, dass es sich dabei um ein Relikt aus dem Weltraum handelte. Nun entpuppt er sich als der bislang größte Meteorit Deutschlands.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt bestätigte die galaktische Herkunft des weit gereisten kantigen 30-Meter-Brockens. Beinahe wäre es gar nicht dazu gekommen. Der Besitzer wollte den Stein entsorgen. „Eigentlich lag der Brocken schon auf dem Anhänger, um ihn wegzuschaffen“, zitierte das DLR den Finder.
Zur Freude der Weltraumforschung änderte der Mann aber seine Meinung und bewahrte den Stein seit 2015 im Keller des Hauses in einem Schrank auf. Der Finder kontaktierte schließlich selbst das DLR, um Gewissheit zu haben.
Meteoriten sind, wenn es um die Erforschung der Entwicklung des Sonnensystems geht, von enormer Bedeutung. Wenn sie in die Erdatmosphäre eintreten, verglüht ein Großteil ihrer Masse.