In ihrem Geschäft spielt Geschmack die Hauptrolle: Claudia G. bietet bei "C.G. Mode, Bier und mehr" Genussvolles in Wien-Währing an. Die Wienerin musste nun aber schlucken: Innerhalb eines Monats hat sich ihre Gas-Rechnung mehr als verdoppelt: "Ich habe im Februar noch 73 Euro im Monat bezahlt, im März waren es plötzlich 169 Euro", zeigt sich die Einzelunternehmerin im "Heute"-Gespräch fassungslos.
Ihren 78 Quadratmeter großen Shop betreibt die Unternehmerin mit viel Liebe. Wie bei vielen Geschäftsleuten ist die Pandemie jedoch nicht spurlos an Claudia G. vorübergegangen. Die gigantische Gas-Kostenexplosion bringt ihr Konto nun zusätzlich zum Glühen. "Das muss man erst einmal verdienen", ärgert sie sich.
Ende des Vorjahres wurde die Wienerin in einem Schreiben des Energie-Anbieters lediglich darüber informiert, dass "eine kleine Erhöhung" der Gas-Rechnung bevorsteht. "Ich zahle jetzt mehr als das Doppelte, das war wohl die Untertreibung des Jahres." Besonders bedauerlich: "Ich kann leider nichts dagegen tun." Ein Anbieter-Wechsel ist derzeit auch nicht möglich, alternative Energielieferanten nehmen kaum neue Kunden an.