Gasexplosion: Nachbar-Häuser unbewohnbar

Alle drei Nachbarhäuser des am Silvesterabend explodierten Gebäudes in der Wulzendorfstraße in Wien-Donaustadt sind nicht mehr bewohnbar. Das ist das Ergebnis einer zuvor durchgeführten Begehung durch Behörden und Feuerwehr. Die Familien müssen nun Ausweichquartiere beziehen.

Alle drei Nachbarhäuser des in der Wulzendorfstraße in Wien-Donaustadt sind nicht mehr bewohnbar. Das ist das Ergebnis einer zuvor durchgeführten Begehung durch Behörden und Feuerwehr. Die Familien müssen nun Ausweichquartiere beziehen.

Wie ein Sprecher von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig berichtete, sind alle Häuser für die Mieter gesperrt. Nun obliegt es dem Eigentümer, der Genossenschaft Siedlungsunion, ob und wie die Gebäude abgetragen oder wieder aufgebaut werden.

Nachbargebäude "stark einsturzgefährdet"

Das explodierte Haus befand sich in der Mitte einer Zeile mit drei weiteren Reihenhäusern. Die beiden unmittelbaren Nachbargebäude wurden durch das Unglück stark in Mitleidenschaft gezogen und sind einsturzgefährdet, sagte ein Sprecher der Baupolizei.

Mieter durften Gebäude nur unter Aufsicht betreten

Das dritte Haus rechts außen könne zwar betreten werden, ist aber durch das Fehlen der Infrastruktur - Strom, Gas und Wasser sind abgeschaltet - unbewohnbar. Unter Aufsicht konnten sich die Mieter der drei Häuser ihre Habseligkeiten holen.

Betroffene Mieter hatten "Riesenglück"

"Gott sei Dank, dass da nicht mehr passiert ist", sagte Andreas Krajsek, Leiter der Instandhaltung bei der Siedlungsunion. Laut Baupolizei hatten die Mieter der Häuser, die zum Zeitpunkt des Unglücks zu Hause waren, Riesenglück, weil es zwischen den Häusern eine einfache Feuermauer gegeben hat.

Drei Familien müssen Ausweichquartiere beziehen

Insgesamt müssen drei Familien aus den betroffenen Gebäuden neue Quartiere beziehen, sagte Walter Hillerer, Leiter des Dezernats für Sofortmaßnahmen. Die dreiköpfige Familie aus dem völlig zerstörten rechten Haus - Mutter und Tochter konnten gerade noch flüchten - werden in einer Dienstwohnung des SMZ Ost untergebracht.

Die Familie aus dem linken Haus wird in eine Dienstwohnung im Wiener AKH ziehen. Die Frau, ihr Mann und ihr acht Monate altes Baby hatten einen Schutzengel. Sie waren zum Zeitpunkt der Explosion nicht zu Hause. Noch nicht gemeldet hat sich das Ehepaar aus dem weniger zerstörten Haus, es dürfte sich noch auf Urlaub befinden, sagte Hillerer.

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