Haus nach Gasexplosion teilweise eingestürzt

In der Preßgasse in Wien-Wieden ist ein Wohnhaus nach einer mutmaßlichen Gasexplosion teilweise eingestürzt. Polizei, Rettung und Feuerwehr sind im Großeinsatz.
In Wien-Wieden ist am Mittwochnachmittag ein Haus teilweise eingestürzt. Auslöser dürfte offenbar eine Gasexplosion in der Preßgasse in Wien-Wieden gewesen sein. Der Knall und die Druckwelle waren über weite Entfernungen zu hören und zu spüren, berichten Zeugen. Noch meterweit entfernt gingen Schaufenster und Fenster von Wohnungen zu Bruch.

Die Wiener Berufsfeuerwehr sprach anfangs von vier Schwerverletzten sowie sechs Leichtverletzten. Die Polizei korrigierte diese Zahlen kurz nach 18 Uhr auf zwei Schwer- und zehn Leichtverletzte. Auf einem Handyvideo ist zu sehen, wie mehrere Menschen eine wahrscheinlich aus der Ruine geborgene, verletzte Person von der Unglücksstelle wegtragen.

Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettung und Polizei sind im Großeinsatz. Die umliegenden Straßen wurden großräumig abgesperrt.

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CommentCreated with Sketch.26 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Auf Twitter kursiert ein Video, das den Zustand des Gebäudes – es handelt sich um einen Neubau – unmittelbar nach der Explosion zeigt. Die Fassade des Hauses wirkt über mehrere Stockwerke regelrecht weggesprengt.

Umliegende Straßen sind voller Staub und Trümmer. Laut Polizei sind bis zu zwei Mehrparteienhäuser vom Teileinsturz betroffen.



Die Explosion in einem Wohnhaus in der Preßgasse in Wien-Wieden beschäftigt nach wie vor Berufsfeuerwehr und Berufsrettung Wien. Die Feuerwehr ist mit 100 Mann und 30 Fahrzeugen im Einsatz, die Berufsrettung ist mit Teilen des Katastrophen-Zugs vor Ort und versorgt verletzte und evakuierte Personen sowie Anrainer aus den umliegenden Wohnhäusern.

Hundestaffel und Schallortung

Die Zahl der Schwerverletzten wurde mittlerweile auf zwei korrigiert, jene der Leichtverletzten ist auf zehn gestiegen. Die Schwerverletzten wurden in umliegende Spitäler gebracht.



Der Katastrophenhilfsdienst des Wiener Landesfeuerwehrverbandes ist indessen mit der Rettungshundestaffel und einer Schallortungsgruppe angerückt, um im betroffenen Gebäude nach etwaigen Verschütteten zu suchen. (red)

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