Cobra schoss auf brennende Gasflasche

Großeinsatz wegen Explosionsgefahr. In Wien-Penzing brannte eine Gasflasche, 7oo Menschen wurden evakuiert. Die Cobra war im Einsatz.
Eine Gasflasche geriet gegen 8 Uhr auf einem Firmenareal in einem Kellerbereich in der Linzer Straße in Wien-Penzing in Brand, bestätigt ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber "Heute". Weil Explosionsgefahr bestand, wurden rund 700 Personen auf der Baustelle und in der direkten Umgebung aus Häusern und Bürogebäuden evakuiert. Verletzte gab es laut Einsatzkräften keine.

Video: Gasflasche drohte in Wien zu explodieren, 700 Menschen evakuiert (APA Videoplattform)

Cobra schießt auf Flasche

Die Feuerwehr plante zunächst, die Gasflasche aus Sicherheitsgründen kontrolliert ausbrennen zu lassen und dabei zu kühlen, hieß es auf "Heute"-Nachfrage. Die Feuerwehr war mit Dutzenden Kräften im Großeinsatz.

CommentCreated with Sketch.23 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Dann musste jedoch die Spezialeinheit Cobra anrücken, denn: "Wenn die Flasche so weit ausgebrannt ist, dass sie kurz transportiert werden kann, wird sie in einen Bereich gebracht, wo die Cobra kontrolliert Löcher reinschießen kann", verriet Feuerwehr-Sprecher Christian Feiler dem "Kurier".

Das ist inzwischen geschehen. Acht Schüsse feuerten die Polizisten ab - die Gefahr war damit gebannt.

Flasche zwei Meter groß

Noch ist unklar, was den Brand ausgelöst hat. Das Feuer soll in der Tiefgarage eines Firmenareals in Brand geraten sein. Im Einsatz standen vorerst 40 Feuerwehrleute mit zehn Fahrzeugen.

Die Flasche war etwa zwei Meter groß und mit dem farblosen Gas Acetylen (=Ethin) gefüllt.

Gegen 12.45 Uhr konnte die Wiener Berufsfeuerwehr auf "heute.at"-Nachfrage bestätigen, dass der Einsatz zu Ende ist. Verletzte gab es glücklicherweise keine.

Zweiter Großeinsatz in wenigen Tagen

Erst am Samstag hatte es Großalarm in Wien gegeben, nachdem ein Brand stundenlang im Donauzentrum gewütet hatte. Den ganzen Samstag über wurden die Einsatzkräfte auf Trab gehalten. Rund 200 Feuerwehrleute waren mit 60 Löschfahrzeugen bei den Löscharbeiten am Donauzentrum beteiligt. Erst am Abend bekam man die Flammen in den Griff. Die Schäden blieben zum Glück gering, am Montag konnte das Donauzentrum wieder aufsperren.

(rfi/zdz)

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