Gasflaschen explodierten: Feuer beim Roten Kreuz

Mit 130 Mann musste die Feuerwehr am Samstag in Münchendorf beim Roten Kreuz löschen. Explodierende Gasflaschen erschwerten das.

Ausgerechnet im künftigen Katastrophenhilfezentrum des Roten Kreuzes kam es am Samstag beinahe zu einer Katastrophe. In einer der drei Hallen brach gegen 14:30 Uhr Feuer aus, das sich schnell ausbreitete. Das Gebäude in Münchendorf (Bez. Mödling) ist noch im Bau, Menschen waren deshalb keine vor Ort. Die Rauchsäule war von weiten sichtbar, mehrere Beobachter riefen die Feuerwehr.

Schon während der Anfahrt beobachteten die Florianis heftige Explosionen im Bereich der Halle. Gasflaschen zerbarsten auf dem Dach und wurden in hohem Bogen zu Boden geschleudert. "Zu Beginn des Einsatzes waren diese explodierenden Gasflaschen die größte Gefahr. Zwei Stück sind sprichwörtlich vor unseren Füßen gelandet und haben am Boden weitergebrannt", so Einsatzleiter Peter Bokor von der Feuerwehr Münchendorf.

Die Druckwellen der Explosionen richteten großen Schaden an der Struktur des Gebäudes an. Mauern, Teile des Daches und der Verkleidung wurden regelrecht weggerissen oder stürzten ein. Dadurch wurden auch weitere Teile der beiden anderen Hallenteile beschädigt.

Insgesamt waren rund 130 Feuerwehrmitglieder mit 22 Fahrzeugen im Einsatz. Unter Atemschutz mit einer Drehleiter und einem Hubsteiger wurde der Brand von allen Seiten bekämpft und schließlich gelöscht. Rot-Kreuz-Präsident Josef Schmoll sprach in einem Facebook-Posting allen Feuerwehren, die im Einsatz standen, den größten Dank des Roten Kreuzes für das rasche Eingreifen aus. Verletzt wurde niemand.



(min)

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