Österreich

Gaskartusche explodierte - 3 Buben schwer verletzt

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:28

In einem Wald nahe der Gemeinde Rosental (Bezirk Voitsberg) ist es am Nachmittag des Neujahrestages zu einer Explosion gekommen, bei der drei Kinder zum Teil schwer verletzt worden sind. Die Kinder hatten in einer unbewohnten Jagdhütte ein Feuer entfacht, in dem auch eine volle Gaskartusche landete. Die drei Buben wurden ins LKH Graz gebracht.

gekommen, bei der drei Kinder zum Teil schwer verletzt worden sind. Die Kinder hatten in einer unbewohnten Jagdhütte ein Feuer entfacht, in dem auch eine volle Gaskartusche landete. Die drei Buben wurden ins LKH Graz gebracht.

Das Unglück ereignete sich laut Polizei gegen 17 Uhr bei einem zur Zeit unbewohnten Jagdhaus im Wald, einige hundert Meter von der nächsten Siedlung entfernt. Wie Ermittler Manfred Günter Peterka sagte, entfachten die drei Buben im Alter von zehn bis zwölf Jahren mit Brettern und Gerümpel ein Feuer, in dem auch eine volle Gaskartusche landete.

In der Erstinformation war von einer Gasflasche die Rede, was sich als unrichtig herausstellte. Bei der explodierten Gaskartusche, von der zunächst nicht klar war, unter welchen Umständen sie ins Feuer geriet, handelt es sich um ein kleineres Gebinde, wie es zum Beispiel in Campingkochern Verwendung findet.

Buben liefen schwer verletzt nach Hause

Die drei waren nach dem Unglück noch zurück in die Siedlung zu ihren Eltern gelaufen, die sich um die Erstversorgung kümmerten. Ein Bub wurde mit dem Hubschrauber, die anderen beiden Kinder mit Notarztwagen ins LKH Graz gebracht.

Die Buben erlitten Verbrennungen zweiten Grades im Gesicht und an den Händen, bei einem Opfer wurde das Trommelfell verletzt. Die Kinder befinden sich nicht in Lebensgefahr, müssen aber noch einige Zeit im Spital bleiben. Kommende Woche soll dann die Befragung der kleinen Patienten durchgeführt werden.

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