Als ein 31-jähriger Innsbrucker den Besitzer eines Border-Collie-Mischlings in Innsbruck darauf ansprach, dass er seinen Hund an die Leine nehmen solle, kam es am Freitagabend zuerst zu einem Wortgefecht. Dann zog der rund 60 Jahre alte Mann eine Gaspistole und bedrohte sein Gegenüber mit dem Umbringen.
Einen Tag später, als das Opfer interviewt wurde, spazierte der Mann vor der Kamera vorbei.
Die Beteiligten waren in der Nähe der Innpromenade unterwegs, als es zu der Auseinandersetzung kam. Der laut "ORF" verwahrlost wirkende Mann, der seinen Hund nicht angeleint hatte, zog eine Pistole und bedrohte den 31-Jährigen. Als dieser die Polizei rief, flüchtete der Bewaffnete. Die Polizei suchte Freitag vergeblich nach dem Mann.
Als der "ORF" am Samstag aber das Opfer interviewte, spazierte der Verdächtige, ein 73-Jähriger, wieder mit seinem Hund vorbei. Das Opfer alarmierte die Polizei. Vor den Beamten gab der Mann an, dass er sich von dem Opfer bedroht gefühlt habe, weil dieser ein Pfefferspray bei sich getragen hätte. Die Polizei ermittelt nun den genauen Hergang.
Frau mit Gaspistole bedroht
Auch in Kärnten kam es zu einer Drohung mit einer Gaspistole. Ein 60-jähriger Klagenfurter bedrohte seine 55-jährige Lebensgefährtin in der Nacht auf Samstag mit einer Gaspistole. Die Frau versteckte sich im Schlafzimmer und verständigte die Polizei.
Die Cobra konnte den Pensionisten in der Wohnung schlafend antreffen und festnehmen. Bei ihm wurde die Gaspistole, eine Leuchtpistole und Munition sichergestellt. Gegen ihn wurden eine Wegweisung und ein Betretungsverbot ausgesprochen.