Niederösterreich

Gatte soll Frau aus Klo gezerrt und vergewaltigt haben

Ein 27-Jähriger soll seine Ehefrau (39) aus dem Klo gezerrt und vergewaltigt haben. Das Opfer flüchtete in Todesangst ins Abstellkammerl.
04.05.2023, 18:42
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Ein 27-Jähriger musste Ende der Woche in St. Pölten wegen Vergewaltigung und anderer Delikte auf die Anklagebank: Er soll laut Anklage seine Ehefrau (39) in NÖ vergewaltigt haben.

Der Angeklagte hatte die Frau vor rund zehn Jahren kennengelernt, die 29-Jährige hatte damals schon zwei Kinder aus einer früheren Beziehung. Die zwei Kinder waren anfänglich fremduntergebracht, zogen dann aber beim Paar ein. Schließlich bekam das Pärchen zwei Kinder, heiratete 2016 erstmals, ließ sich scheiden und heiratete im Jahr 2021 erneut.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Nur soll es zuletzt immer wieder zu Spannungen gekommen sein, der Stiefsohn soll den 27-Jährigen nicht als "Vater" akzeptiert haben. Immer wieder soll er sie bedrängt haben, schließlich soll er sie im Jänner 2023 vergewaltigt haben. Er soll laut Anklage auf der Toilette über sie hergefallen sein, sie flüchtete ins Wohnzimmer, dort soll er sie aufs Sofa geschleudert und vergewaltigt haben.

"Ich hatte Todesangst"

"Stimmt nicht. Sie war stets sehr eifersüchtig, der Sex war immer einvernehmlich", meinte der Angeklagte. Sie indes warf ihm aggressives Verhalten durch die Einnahme von Testosteron vor. "Ich hatte Todesangst, flüchtete danach ins Abstellkammerl und irrte im Anschluss auf der Straße umher."

Der 27-Jährige wurde schließlich zu 30 Monaten teilbedingter Haft (zehn Monate davon unbedingt) verurteilt. Zudem muss er 1.000 Euro ans Opfer zahlen und ein Anti-Gewalttraining machen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.