Tierschützer besetzen Büro von Mikl-Leitner

Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) fordert weiterhin die Umsetzung des Gatterjagdverbotes für Niederösterreich und machte dies heute nochmals deutlich.

Bereits Mitte November hatte der VGT seinen Unmut in Form einer kleinen Straßendemonstration kundgetan. Der Grund: Das Gatterjagdverbot für Niederösterreich sei bereits im Mai von Landesrat Stephan Pernkopf versprochen, bis heute aber nie umgesetzt worden. Auch bei der letzten Landtagssitzung soll das Thema nicht auf der Agenda gewesen sein. Wird das Gatterjagdverbot bis zur Sitzung am 14. Dezember nicht bearbeitet, gilt es als hinfällig.

Tierschützer verzweifeln

Dementsprechend dramatisch sollen sich die Szenen heute vor dem Büro von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner abgespielt haben. 30 Tierschützer hatten das Landhaus aufgesucht, nachdem alle Versuche für einen Gesprächstermin vergebens gewesen sein sollen, berichtet der VGT. Vor Ort habe die Polizei versucht, die Aktivisten gewaltsam zu entfernen. Die Tierschützer sollen sich daraufhin am Hals zusammengekettet und auf den Boden gelegt haben, um ein Gespräch mit der Landeshauptfrau oder dem Landesrat zu erwirken.

"Das ist eine absolute Notsituation. Wir haben nur noch eine Woche für die Entscheidung, das Gatterjagdverbot zur Abstimmung in den Ausschuss und in den Landtag zu bekommen", zeigt sich VGT-Sprecher Martin Balluch verzweifelt.

(Ros)

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