Welt

Gazastreifen schießt neuerlich Raketen auf Israel

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:19

Erstmals seit Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und der palästinensischen Hamas-Bewegung vor drei Wochen ist Israel nach Armeeangaben aus dem Gazastreifen angegriffen worden. Eine vom Gazastreifen abgefeuerte Mörsergranate sei in Südisrael eingeschlagen, teilte ein Armeevertreter am Dienstag über Twitter mit. Die Hamas wies jede Beteiligung an dem Angriff zurück. Erst am Dienstag hatte die UNO einen Wiederaufbauplan für den Gazastreifen verkündet.

vor drei Wochen ist Israel nach Armeeangaben aus dem Gazastreifen angegriffen worden. Eine vom Gazastreifen abgefeuerte Mörsergranate sei in Südisrael eingeschlagen, teilte ein Armeevertreter am Dienstag über Twitter mit. Die Hamas wies jede Beteiligung an dem Angriff zurück. Erst am Dienstag hatte die UNO einen Wiederaufbauplan für den Gazastreifen verkündet.

Israel hatte Anfang Juli eine, um dauerhaft den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen zu unterbinden. Bei dem Einsatz wurden zahlreiche Munitionslager, Abschussrampen und Stellungen der Hamas und der Organisation Islamischer Jihad zerstört, aber auch Hunderte unbeteiligte Zivilisten getötet.

Insgesamt wurden in dem Konflikt mehr als 2.140 Palästinenser getötet, auf israelischer Seite starben 67 Soldaten und sechs Zivilisten. Nach wochenlangen Verhandlungen kam am 26. August unter ägyptischer Vermittlung schließlich ein unbegrenzter Waffenstillstand zustande.

Wiederaufbauplan vorgestellt

 Vertreter Israels und der Palästinenser haben sich nach UN-Angaben vom Dienstag auf einen provisorischen Wiederaufbauplan für den Gazastreifen geeinigt. Unter Vermittlung der Vereinten Nationen wurde demnach vereinbart, die Einfuhr von Baumaterialien für zivile Zwecke in das abgeschottete Küstengebiet zu ermöglichen.

 Laut dem UN-Sondergesandten für den Friedensprozess im Nahen Osten, Robert Serry, sollen die Vereinten Nationen sicherstellen, dass die Lieferungen nicht der radikalislamischen Hamas zugutekommen. Serry forderte vor dem UN-Sicherheitsrat, das Abkommen nun auch "ohne Verzögerung" umzusetzen. Es sei "ein Hoffnungsschimmer für die Menschen im Gazastreifen" und "ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Ziel, alle Restriktionen aufzuheben".

 

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen