Unbekannte hatten es am 2. Juli auf einen privaten Gebetsgarten am Machfeldkanal abgesehen: Sie zerstörten die Figuren, Blumenbeete und Laternen, hackten einer Madonna-Statue sowie einer Jesus-Figur am Kreuz den Kopf ab. Unter den Gläubigen herrschte Entsetzen: "Wir haben geweint und gebetet", erzählte Gründerin Iris – wir berichteten.
Reaktionen aus der Politik ließen nicht lange auf sich warten: Die ÖVP forderte "Null Toleranz" und warnte vor Zuständen wie in Malmö oder Paris. Die FPÖ kritisierte die "verpatzte Willkommenskultur" und forderte "rechtzeitig zu reagieren, bevor es zu spät ist."
In einer Sache sind sich die Christen jedoch sicher: Sie lassen sich nicht unterkriegen und wollen ihren geliebten Garten wieder aufbauen. "Wir haben ihn auch für die Spaziergänger gebaut, die sich daran erfreuen", erzählt Iris. Um die Gruppe finanziell zu unterstützen, richtete Alt-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek nun ein Spendenkonto ein.
Wer einen Beitrag leisten möchte, kann hier spenden:
IBAN AT78 5300 0021 5471 0364 – Verwendungszweck: Gebetsgarten
"Der entstandene Schaden lässt sich mit einem hohen vier- oder vielleicht sogar fünfstelligen Betrag beziffern. Es wäre schön, würden sich möglichst viele Personen an der Aktion beteiligen, damit neben dem persönlichen Arbeitseinsatz nicht auch noch die Kosten der Wiederherstellung von den freiwilligen Helfern getragen werden müssen. Denn aufgeben wollen die Leute keinesfalls", so Schimanek.