Gebietskrankenkasse feuert umstrittenen Mediziner

Der Wiener Mediziner Thomas Unden weigerte sich Flüchtlinge zu behandeln. Jetzt ist Schluss mit lustig, nachdem er die ausländerfeindlichen Äußerungen nicht zurücknehmen wollte, verlor der Arzt nun seinen Vertrag bei der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK).

Der Wiener Mediziner Thomas Unden . Jetzt ist Schluss mit lustig, nachdem er die ausländerfeindlichen Äußerungen nicht zurücknehmen wollte, verlor der Arzt nun seinen Vertrag bei der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK). 

Die WGKK hatte Unden aufgefordert seine Äußerungen ("Nicht EINEN EINZIGEN WERDE ICH BEHANDELN ODER ANNEHMEN!!!!") zurückzunehmen, was allerdings nicht geschah.

Nun hat das Treiben ein Ende: Wie eine Sprecherin der WGKK dem "Standard" mitteilte, wurde das Vertragsverhältnis beendet: "Daher wird es seitens der WGKK zur Vertragskündigung kommen". Die Karriere als Mediziner könnte also vorerst beendet sein, allerdings könnte Unden einen neuen Berufsweg einschlagen: Er überlegt jetzt eine Kandidatur zum Bundespräsidenten, wie er auf Facebook bekanntgab. 
 

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