Dass bei einigen Bankomaten Kosten von fast 2 € beim Geldabheben anfallen, war der AK Niederösterreich ein Dorn im Auge. Stimmt es, dass damit nun Schluss ist, fragt Leser Andreas P. aus Horn.
Passte man bei der Wahl des Bankomaten nicht auf, bedeutete das bisher nicht selten Extrakosten von fast 2 Euro – pro Behebung. Doch das ist vorbei. „Die AK Niederösterreich hat sich dafür eingesetzt, dass der Zugang zum eigenen Bargeld kostenlos sein muss", sagt AK Niederösterreich-Präsident Markus Wieser.
Das Ergebnis der jüngsten Gesetzesänderung kann sich sehen lassen: Nicht nur die Überlegung der Banken, fürs Geldabheben zur Kasse zu bitten, ist vom Tisch. Die Geldinstitute übernehmen zukünftig auch die Transaktionskosten von Bankomatbetreibern wie Euronet.
Um auch die Konto-Kosten möglichst gering zu halten, empfiehlt sich, die eigenen Kontokonditionen zu prüfen: „Je nach Nutzungsverhalten gibt es die für Sie optimale Lösung", so AK-Konsumentenschützer Manfred Neubauer. Der AK Bankenrechner unter noe.arbeiterkammer.at hilft Ihnen dabei.
(Lie)