Gefahr in Niederösterreich

Gefährliche Chemikalie! Schule für 200 Kids ausgefallen

Bei einem Schadstoffeinsatz in der HTL-Mödling wurden am Dienstagmorgen 200 Schüler evakuiert. Es bestand hohe Explosionsgefahr.
Community Heute
22.10.2024, 12:07
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Am Dienstagmorgen wurde die HTL-Mödling geräumt ("Heute" berichtete). Die Polizei bestätigte gegenüber "Heute", dass im Chemieraum eine Chemikalie entdeckt wurde – es bestand die Gefahr, dass diese explodieren könnte. Die Rettung war ebenfalls zur Unterstützung vor Ort. Die Freiwillige Feuerwehr sperrte gegen 9 Uhr den gesamten Bereich.

Gefährliche Chemikalie führt zu Schulräumung

Nun bestätigt auch die Freiwillige Feuerwehr Mödling: "Im Labor einer Werkstatt war eine eingetrocknete Chemikalie gefunden worden, die explodieren könnte. Rund 200 Schüler mussten die Gebäude verlassen, der Entschärfungsdienst des BMI wurde hinzugezogen, um die Gefahr zu beseitigen."

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Bei der gefährlichen Chemikalie handelt es sich um Pikrinsäure, die bereits ausgetrocknet war. Genau dann wird es nämlich gefährlich.

Insgesamt 250 Personen in Sicherheit gebracht

So erklärt die Feuerwehr: "Bei Pikrinsäure handelt es sich um einen brennbaren Stoff, dessen Dämpfe gesundheitliche Schäden hervorrufen können. In kristalliner Form wird der Stoff in Wasser gelagert, kommt es jedoch zum Austrocknen, ist die Chemikalie hochexplosiv. Erschütterungen oder das Aufschrauben eines Behälters können ausreichen, um eine Explosion auszulösen."

Insgesamt wurden 250 Personen aus mehreren Gebäuden der Schule in Sicherheit gebracht. Die Einsatzstelle wurde großräumig abgesperrt, ein Brandschutz aufgebaut.

Schüler noch nicht in Schulklasse zurück

Auch der Schadstoffberatungsdienst des NÖ Landesfeuerwehrverbandes, sowie der Entschärfungsdienst des Innenministeriums und der Landeschemiker wurden zum Einsatz hinzugezogen.

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Die Fachkräfte führen die Beseitigung der Gefahr durch. Die Feuerwehr bleibt für die Dauer der Arbeiten zur Absicherung der eingesetzten Kräfte an der Einsatzstelle. Um 11:45 Uhr teilte Paul Fastner von der Feuerwehr mit, dass der Großteil der 250 Personen das Gebäude immer noch nicht betreten hat.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 22.10.2024, 12:17, 22.10.2024, 12:07
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