An der Nordseeküste werden in diesem Sommer vermehrt Stiche des giftigen Petermännchens verzeichnet. Die 15 bis 50 Zentimeter langen Fische mit den giftigen Stacheln graben sich im Frühjahr und Sommer zum Laichen im flachen Wasser in den Meeresboden ein. Sie zählen zu den giftigsten Tieren in Europa.
Übergreifende Zahlen zu den Verletzungen gibt es nicht. Aber das Giftinformationszentrum Nord in Göttingen berichtet, dass dieses Jahr schon fast 30 Anfragen wegen Stichen des Petermännchens eingegangen seien. Üblich seien etwa 40 Anfragen für ein ganzes Jahr, sagte der Leiter der Einrichtung, Martin Ebbecke.