Am Freitag ereignete sich in der Vorderbrühl im Bereich des Neuwegs ein gefährlicher Steinschlag. Aus dem steilen Gelände oberhalb des Fuß- und Radweges hatten sich große Gesteinsbrocken und Baumteile gelöst und waren über den Waldhang auf die darunter liegende Verkehrsfläche abgestürzt. Die gefährliche Stelle wurde unverzüglich durch das Facilitymanagement der Stadt Mödling mit Unterstützung der Mödlinger Polizei mit einem Scherengitter gesperrt, da der Weg nicht passierbar war.
Bei einer Besichtigung durch den Abteilungsleiter des Facilitymanagements, Alexander Steppan mit der Firma Uhl-Bau GmbH, war die Schneise des abgestürzten Gerölls deutlich zu erkennen, zahlreiche Gesteinsbrocken und gebrochene Bäume versperren den Weg.
Zudem waren die herabstürzenden Gesteinsbrocken gegen einen noch im Gelände befindlichen Felsen geprallt, hatten diesen verschoben und eine gefährliche Spalte geschaffen. Der Felsen liegt als Folge der Verschiebung nun instabil, rund 20 Meter oberhalb des Neuwegs am Hang.
"Die erforderlichen Räumungsarbeiten und die rasche Öffnung des Verkehrsweges sind gem. § 38 NÖ Gemeindeordnung ,Gefahr im Verzug' derzeit nicht möglich. Es ist nicht auszuschließen, dass weitere Gesteinsbrocken den Hang hinunterrollen. Die gefährliche Stelle wurde nach der Erstsicherung mit Scherengittern nun an zwei Seiten des Neuwegs durch stabile rund zwei Meter hohe Absperrgitter ersetzt. Der Geologische Dienst des Landes NÖ war bereits am 6. Februar mit zwei Geologen zur Besichtigung der Stelle vor Ort", heißt es seitens der Stadtgemeinde.
Nächster Schritt sei nun die Erstellung eines notwendigen Räumungs- und Sicherungsarbeiten durch ein Spezialunternehmen. Der große Felsblock im Gelände stellt eine Gefahr dar und kann jederzeit den Hang hinunterrollen. Für den Abtransport des Felsblocks muss dieser mittels Sprengung in kleinere Teile zerlegt werden. Diese Sprengung muss von einer Spezialfirma durchgeführt werden. Da um diese Jahreszeit üblicherweise keine Mitarbeiter zu Verfügung stehen wird es rund drei Wochen bis zur Durchführung der Sprengung dauern.