Die Feuerwehr Himberg wurde am Freitag um 21.08 Uhr zu einem Lkw-Brand bei einer Tankstelle alarmiert. Aufgrund widersprüchlicher Ortsangaben mehrerer Anrufer in der Landeswarnzentrale und des eingehenden Alarms der automatischen Brandmeldeanlage an der nahegelegenen LNG-Flüssiggastankstelle, war zunächst das Schlimmste zu befürchten. Bereits bei der Anfahrt der Feuerwehrleute war klar, dass mehrere Fahrzeuge brennen würden.
Beim Eintreffen der Florianis stellte sich heraus, dass drei Baustellenfahrzeuge auf dem Freigelände eines Bauunternehmens in Vollbrand standen – direkt unter einer Hochspannungsleitung. Glücklicherweise befand sich das Flammen-Inferno in sicherem Abstand zur Flüssiggas- und Dieseltankstelle.
Die Einsatzkräfte öffneten den Zaun und das Einfahrtstor des brennenden Platzes, um einen ungehinderten Zugang zu ermöglichen. Da die Dieseltanks und Hydrauliköltanks der Laster beschädigt waren, kamen drei Schaumrohre zur Brandbekämpfung zum Einsatz. Gegen 22 Uhr war das Feuer unter Kontrolle, es wurden punktuelle Kühl- und Nachlöscharbeiten durchgeführt.
Danach wurden schwimmende Ölsperren und Auffangwannen errichtet, um das austretende Hydrauliköl zu stoppen. Weitere Maßnahmen laufen, die Brandursache ist derzeit noch unbekannt.
Aufgrund der Höhe des entstandenen Schadens hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Insgesamt waren vier Feuerwehren mit etwa 70 Einsatzkräften vor Ort. Die letzten Einsatzkräfte konnten kurz vor 1 Uhr morgens abrücken.