Gefängnisausbruch: Elf Insassen tot, 36 geflohen

Blick auf die Kleinstadt Rabaul, Papua-Neuguinea.
Blick auf die Kleinstadt Rabaul, Papua-Neuguinea.iStock
Im Inselstaat Papua-Neuguinea kam es erneut zu einem Massenausbruch, diesmal aus dem Buimo-Gefängnis.

Ein Häftling des Gefängnisses war erkrankt und sollte deswegen verlegt werden. Bei dieser Gelegenheit witterten die restlichen Insassen ihre Chance. Sie überwältigten einen der Wächter und entkamen durch das gerade offenstehende Gefängnistor.

Übrige Wachen sowie Polizeikräfte eröffneten daraufhin das Feuer: Dabei wurden elf Flüchtende erschossen, 36 weiteren gelang die Flucht. In Papua-Neuguinea, das nur 150 Kilometer vom Festland Australiens entfernt liegt, ist dies mindestens der vierte Massenausbruch dieser Art.

Staatsoberhaupt des Inselstaates ist immer noch Queen Elizabeth II. Mit 8,5 Mio. Einwohnern ist das Land in etwa so bevölkerungsreich wie Österreich, flächenmäßig hingegen über fünf Mal so groß. Aufgrund der schlechten Haftbedingungen und massiven Überbelegung kommt es immer wieder zu Ausbrüchen dieser Art.

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