Gefahr gebannt: "Rock am Ring" geht weiter

Das wegen Terroralarm abgebrochene Musikfestival "Rock am Ring" kann am Samstag wie geplant fortgesetzt werden.

Schock am Freitagabend für tausende Festivalbesucher: Während eines Auftritts der Band "Broilers" kam die Durchsage, dass das Gelände geräumt werden muss.

Hinweise auf eine "terroristische Gefährdungslage" machten den Schritt notwendig. Die Polizei durchsuchte das Gelände mit Spürhunden, Medienberichten zufolge sollen zwei Verdächtige festgenommen worden sein.

Es geht weiter

Schon vor einer für 11 Uhr geplanten Pressekonferenz der Ermittler durften die Veranstalter bekanntgeben: Es geht weiter. "Die Verdachtsmomente für eine akute Gefährdungslage haben sich nicht erhärtet."

Das Festival kann nach dieser Entwarnung am Samstag also fortgesetzt werden. Die Polizei gab grünes Licht für die Aufbauarbeiten, gegen 13.30 Uhr sollen die Türen wieder geöffnet werden.

Das freut Veranstalter Marek Lieberberg, der bereits im Vorfeld hoffte, "dass sie mit uns und unseren Fans ebenso umgehen, wie bei Fußballspielen, wo am nächsten Tag wieder gespielt wird."

Das Line-Up für Samstag ist hochkarätig: Sum 41, Beatsteaks, Die Toten Hosen, Beginner und Kraftklub werden auf der Bühne stehen. Ob das Konzert des Freitagsheadliners Rammstein, das wegen dem Abbruch nicht stattfand, nachgeholt wird, ist noch nicht klar.

Erkenntnisse der Polizei

Insgesamt wurden zwei Personen vorläufig festgenommen, die Zugang zum engeren Veranstaltungsbereich hatten. Die Namen auf ihren Backstage-Cards stimmten nicht mit ihren tatsächlichen Namen überein.

Parallel zur gründlichen Durchsuchung des Festivalgeländes wurden die zwei Verdächtigen durchleuchtet, genauso wie die Firmen, für die sie arbeiteten. Auch ihre Wohnungen wurden durchsucht. (csc)

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