Gefährlich: Flughafen prüft Starts über OMV

Der Flughafen Wien verhandelt über eine neue Abflugroute, berichtete der "Kurier". Um den Fluglärm über Wien einzudämmen, sollen auch größere Jets nach dem Start über das OMV-Gelände fliegen. Das gelte freilich als "heikel".

Der Flughafen Wien verhandelt über eine neue Abflugroute, berichtete der "Kurier". Um den Fluglärm über Wien einzudämmen, sollen auch größere Jets nach dem Start über das OMV-Gelände fliegen. Das gelte freilich als "heikel".

"Wir verhandeln über eine Öffnung der Flugroute Borealis", sagte Flughafen-Vorstand Günther Ofner laut der Tageszeitung bei einer Diskussionsrunde im Management Club. Er habe dabei auf Gespräche mit Austro Control und Vertretern von Bürgerinitiativen im Dialogforum verwiesen.

Neue Route trotz Explosionsgefahr?

Bei der Route, die derzeit nur von kleinen Propellerflugzeugen genutzt werde, sollen die Maschinen unmittelbar nach dem Start Richtung Westen nach Norden schwenken und östlich an der Chemie-Industrieanlage der OMV-Tochter Borealis vorbeifliegen. Das Problem, so der "Kurier": "Wegen besonderer Explosionsgefahr des Industrie- und Raffineriegeländes muss aus Sicherheitsgründen immer ein Flugabstand von 1.000 Metern eingehalten werden."

Die Austro Control werde die alternative Abflugroute über die OMV neu bewerten. "Das steht definitiv auf unserer Agenda, erste Ergebnisse sind für Februar oder März zu erwarten", wurde Tower-Supervisor Christian Woborsky zitiert.

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