Gefährlichste Spinne der Welt in Österreich entdeckt

Gänsehaut für einen Mitarbeiter einer Importfirma in Amstetten (NÖ): Beim Ausladen von Waren entdeckte er eine Rotrückenspinne, die giftigste unter den gefürchteten Schwarzen Witwen.
Killerkrabbler-Alarm im Mostviertel: Der Angestellte wählte nach dem verdächtigen Fund im Containereck die Notrufnummer von Reptilien- und Spinnenexperte Georg Jachan, der daraufhin sofort nach Amstetten fuhr. "Ich konnte es kaum glauben, aber es ist eine australische Witwe, eine sogenannter Redback Spider", sagt der Profi. "Sie gehört zur Gattung der echten Witwen. In Australien absolut gefürchtet, weil potenziell gefährlich. Ein Biss eines Weibchens kann tödlich sein. Sie zählt zu den giftigsten Spinnen der Welt."

Jachan fing die einen Zentimeter kleine (weibliche) Kugelspinne, die in der Frachtbox bereits begonnen hatte, ein Netz zu spinnen, ein und brachte sie in sein Reptilienheim in Gföhl (NÖ), das einzige in Österreich. "Diese Spinnen suchen dunkle Orte, sie dürfte bei der Lieferung in den Container gekrabbelt sein. Es ist einfach eine Folge der Globalisierung. Für Österreich eine kleine Sensation", so der Exotenjäger.

Das sind die 3 giftigsten Spinnen


Rotrückenspinne: "Klospinne", lebt in Australien, viele Zwischenfälle, gilt in zahlreichen Quellen als giftigste Spinne der Welt, bestätigte Todesfälle. "Hunderte Antivenom-Verabreichungen jährlich, das sagt alles", so Jachan.
Trichternetzspinne: Kommt nur im Großraum Sydney (Australien) vor, hat hochwirksames Gift, protokollierte Todesfälle, gilt als recht aggressiv. Wird oft als giftigste Spinne weltweit bezeichnet, seit 1981 ist Gegengift am Markt.
Bananenspinne: Die brasilianische Wanderspinne ist sehr aggressiv, gilt laut Guinness Buch der Rekorde als giftigste Spinne. Ihr Biss kann zu schmerzhafter Dauererektion führen, es gibt einige bestätigte Bissunfälle mit tödlichem Ausgang.
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