Gefahrstoff-Großeinsatz wegen eines Packerls Knoblauch

Ganzer Knoblauch in einer Transportbox. Symbolbild
Ganzer Knoblauch in einer Transportbox. SymbolbildFlorian Peljak / SZ-Photo / picturedesk.com
Ein stinkendes Paket hat bei einem Paketdienst im deutschen Neuss (NRW) einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Doch der Inhalt war harmlos.

Vier Löschzüge samt Gefahrstoffzug rückten an, nachdem am Freitagvormittag ein Mitarbeiter des Paketdienstes den Notruf gewählt hatte. Bei der Entladung eines Lkw war den Angestellten ein seltsamer Duft in die Nase gestiegen. "Dieser Geruch wurde als gasähnlich und sehr intensiv beschrieben", so die Feuerwehr Neuss in ihrem Bericht.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war dieser Geruch im Bereich der Ladefläche weiterhin wahrzunehmen. Weil nach einer Erkundung im näheren Umfeld und einer ausgiebigen Befragung Gefahrgut nicht vollends ausgeschlossen werden konnte, mussten Feuerwehrler unter Verwendung von Atemschutz den ganzen Laster selbst entladen.

Dabei erlebten sie eine Überraschung. Das befürchtete "Gefahrgut" war ein beschädigtes Paket mit 10 Kilo Knoblauchpüree darin. Na Mahlzeit.

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