Gefälschte Pressemeldung lässt Aktie abstürzen

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Eine falsche Pressemitteilung ließ den Aktienkurs des französischen Baukonzerns Vinci um mehr als 18 Prozent einbrechen. Das Unternehmen dementierte den Inhalt und leitete juristische Schritte ein.
Eine falsche Pressemitteilung ließ den Aktienkurs des französischen Baukonzerns Vinci um mehr als 18 Prozent einbrechen. Das Unternehmen dementierte den Inhalt und droht mit juristischen Schritten.
Zahlreiche Medien hatten die Meldung aufgegriffen, in der ein möglicher Bilanzskandal angedeutet wurde: Vinci müsse seine Zahlen für 2015 und 2016 korrigieren und habe seinen Finanzvorstand entlassen.

Das Unternehmen dementierte den Inhalt sofort in einer Stellungnahme: "Das ist falsch, total falsch. Wir dementieren das." Trotzdem war der Kurs der Aktie bereits um mehr als 18 Prozent abgestürzt und auch nach dem Dementi war sie noch 3,7 Prozent im Minus.

Jetzt prüft Vinci, ob und welche juristischen Schritte eingeleitet werden können. Außer einem schlechten Scherz könnte nämlich absichtliche Kursmanipulation vorliegen, durch die sich ein Käufer einen finanziellen Vorteil verschaffen wollte.

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