Gefangene aus deutscher Irrenanstalt geflohen

Wie aus einem Drehbuch sind drei deutsche Häftlinge aus einer Forensischen Klinik in Reutlingen (Deutschland) ausgebrochen.

Die drei Sträflinge (zwischen 30 und 38) waren zusammen in einem Zimmer in der geschlossenen Abteilung der Forensischen Klinik untergebracht. Laut "Bild" mussten sie ihre Flucht bereits lange zuvor geplant haben.

Die Häftlinge zertrümmerten einen Bettrahmen und bauten aus den Einzelteilen einen Rammbock. Anschließend bogen sie den Heizkörper an der Außenfassade nach unten. Mit dem selbst-gebastelten Rammbock stießen sie ein Loch in die Zimmerwand, aus dem sie mit zusammengeknoteten Bettlaken aus dem zweiten Stock kletterten.

Die Flucht wurde durch einen Zufall bemerkt. Denn um 20.20 Uhr wurde der Rauchmelder ausgelöst. Durch die beschädigte Heizung stieg Wasserdampf nach oben und der Rauchmelder schlug Alarm.

Eine Großfahndung wurde unverzüglich eingeleitet. 40 Polizisten sind mit Hubschrauber und Spürhunden unterwegs. Bislang ist die Suche erfolglos.

(cs)

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