Mit 200 km/h gerast, Ausrede verblüfft die Polizei

Der Raser fuhr von Pocking in Bayern bis nach Ried.
Der Raser fuhr von Pocking in Bayern bis nach Ried.Bild: Google
Eine wilde Verfolgungsjagd lieferte sich ein Grazer (56) zwischen Bayern und dem Innviertel. Er beschleunigte teilweise auf bis zu 200 km/h.
Los ging die Irrfahrt vor zwei Tagen kurz vor Mitternacht im bayrischen Pocking, rund 17 Kilometer vom Grenzübergang zu Österreich in Suben entfernt.

Beamte wollte den Lenker eines Mercedes-Benz C-Klasse stoppen, da er zu schnell unterwegs war. Dieser hatte darauf aber gar keine Lust. Er dachte, besonders einfallsreich zu sein und schaltete das Licht ab und blieb stehen.

Als sich Polizisten dem Wagen näherten, stieg er ins Gas und fuhr davon. Zunächst sogar ohne Licht.

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Auf Pannenstreifen überholt



Verfolgt von den Beamten aus Bayern raste er teilweise mit Tempo 200 über den Grenzübergang Suben nach Oberösterreich. Wie die Polizei berichtet, hatte er während der Irrfahrt immer wieder riskant überholt. Einmal sogar über den Pannenstreifen.

Erst in Ried/Innkreis, fast weitere 30 Kilometer später, verließ er die Innkreisautobahn (A 8). Die Verfolger verloren ihn zunächst aus den Augen.

Wenig später entdeckten sie den Wagen. Dieser war auf einem Feld abgestellt. Auch der mutmaßliche Raser befand sich noch in dem Auto.

Als ihn die Polizisten zur Rede stellten, hatte der 56-Jährige auch noch eine originelle Ausrede parat. Weil er so müde war, habe er einen Autostopper fahren lassen und sei dabei eingeschlafen. Erst in diesem Waldstück sei er wieder aufgewacht.

Von dem ominösen Autostopper fehlte aber jede Spur.





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