Gefräßige Wildschweine terrorisieren Eisenstadt

Bild: Dontworry / Fotolia

Drei bis vier Gärten können zwei verfressene Wildschweine in einer Nacht umackern. In Eisenstadt terrorisieren die 150-200 Kilo schweren Paarhufer zur Zeit Hausbesitzer. Die Borstentiere sind nachts hinter Fallobst her, die Gartenbesitzer erwartet morgens oftmals ein Bild des Grauens. Den Jägern werfen die empörten Eisenstädter vor, auf der faulen Haut zu liegen. Doch den Waidmännern sind die Hände gebunden.

 

Wer auf ein Wildschwein schießt, sollte wissen, dass die Kugel leicht durchs Tier hindurchgehen oder beim Schuss abprallen kann. Nicht umsonst gibt es in der Jagdsaison oft Verletzte und Tote. Die aufgebrachten Eisenstädter Gartenbesitzer rufen nach den Jägern mit ihren Flinten, doch diese wissen, dass Jagd im Stadtgebiet strengstens verboten, weil gefährlich, ist, wie "burgenland.orf.at" berichtet. 

200-Kilo-Keiler ziehen Spur der Verwüstung

Doch Hausbesitzer stehen am Morgen oft vor verwüsteten Gärten. Die Wildschweine haben vor dem Winter Heißhunger auf süßes Fallobst. Das findet sich zum Pech der Besitzer oft unter Apfelbäumen im Hinterhof. Wenn sich einige Wildschweine durch die Wiese gefressen haben, ist oft nicht mehr viel davon übrig. 

Elektrozaun verdirbt Wildschweinen den Appetit

Den Jägern bleibt nichts anderes übrig als den aufgebrachten Betroffenen Tipps zu geben, wie man Wildschweine vom Grundstück fernhält. Mit einem Elektrozaun kann man den Paarhufern den Appetit austreiben. Ein schwacher Trost für die aufgebrachten Eisenstädter, die den Kopf der gefräßigen Wühler gern über dem Kamin sehen würden. 

Die Jäger rufen zu Geduld auf: Im November werden in den Wäldern die Eicheln und Bucheckern fallen. Diese Delikatessen halten die Wildschweine dann im Wald. 

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