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Gegen wen poltert Trump dieses Jahr bei der UNO?

Im vergangenen Jahr holte der US-Präsident bei der UNO-Vollversammlung zu einem Rundumschlag aus. Nun fürchten viele die nächste Polter-Rede.

Heute Redaktion
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Im vergangenen Jahr sprach Donald Trump zum ersten Mal als US-Präsident vor der UNO. An die Regeln der Weltdiplomatie hielt er sich nicht. Viel mehr nutzte er die Bühne, um Werbung für sich selbst und seinen Trump-Tower zu machen, der sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet. Seine Rede nutzte er aber auch, um Nordkorea mit der Vernichtung zu drohen.

Kein Frieden mit Iran

Am Dienstag steht die nächste UNO-Vollversammlung in New York bevor. Auch der US-Präsident wird klarerweise wieder mit von der Partie sein. Es bleibt jedoch fraglich, wie sein Auftritt dieses Jahr ausfallen wird. In Richtung Kim Jong un wird er dieses Mal wohl nicht schießen. Dagegen spricht, dass er inzwischen von dem einmaligen Treffen mit dem Machthaber Nordkoreas schwärmt. Auch ein zweiter Gipfel steht bereits im Raum.

Möglich dass dieses Mal Iran ein paar verbale Hiebe einstecken muss. So ist es möglich, dass Donald Trump das Land am Persischen Golf als destabilisierenden Faktor darstellen will. Irans Präsident Hassan Rouhani betonte zudem, dass er seine Redezeit für eine "Abrechnung" nutzen will. Die Zeichen sind somit definitiv nicht auf Frieden gestellt.

Österreich baut auf Zusammenarbeit mit Afrika

Ein weiterer Redner, der wohl von der ganzen Welt genau beobachtet werden wird, ist der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Vor seinem Abflug nach New York erklärte er, dass er die Spannungen zwischen Berlin und Ankara vollständig hinter sich lassen möchte.

Österreich wird heuer von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Außenministerin Karin Kneissl vertreten. Der Hauptfokus: Zusammenarbeit mit afrikanischen Ländern.

(slo)