Gegendert, verwirrend: "Dieses Schild ist absurd!"

Die Stadt Wien möchte Anrainerparkplätze künftig anders kennzeichnen. Den Vorschlag der MA 46 findet Bezirkschefin Veronika Mickel allerdings absurd.

Die Debatte um die temporäre Öffnung der Anrainerparkplätze – viele Bezirke sind dagegen, Wirtschaftskammer und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) dafür – ist um eine Facette reicher.

Und was für eine: Die MA 46 präsentierte Josefstadt-Bezirksvorsteherin Veronika Mickel (ÖVP) jetzt ihren Vorschlag, wie denn die umkämpften Stellplätze künftig beschildert werden könnten: Für Männer und Frauen gleichsam verwirrend!

"Das ist eine völlig realitätsfremde Lösung, die ich als absurd ablehne und beeinsprucht habe", so Mickel zu "Heute".

Denn: Um sich langwierige Erklärungen auf der Tafel zu ersparen, will die Stadt einfach auf das Amtsblatt (ABl.) verweisen. "Man kann doch nicht voraussetzen, dass das jeder Wiener kennt", schüttelt die Bezirksvorsteherin den Kopf. Die Autofahrer hätten das Recht, verständlich informiert zu werden, so Mickel. Sie fürchtet eine Anzeigenwelle – und eine Flut von Einsprüchen, sollte dieser Vorschlag umgesetzt werden.

Aus dem Büro der Vizebürgermeisterin Vassilakou heißt es zur "Krone": "Wir sind überzeugt, dass die Behörden eine gute und praktikable Lösung finden."

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