Wie geht es mit Yann Sommer weiter? Klar ist: Der 34-Jährige will unbedingt zum FC Bayern. Und der deutsche Rekordmeister will unseren Nati-Goalie unbedingt. Doch so heiß der Flirt zwischen diesen beiden Parteien ist, umso komplizierter gestaltet sich der Poker zwischen den Vereinen Bayern und Gladbach.
So teilte am Wochenende Sportchef Roland Virkus (56)unmissverständlich mit: "Wir werden Yann Sommer nicht abgeben. Das haben wir den Bayern auch so mitgeteilt." Doch trotz dieser Ansage: Der FC Bayern denkt gar nicht daran, bei Sommer aufzugeben.
Laut der "Bild" wird der Schweizer intern noch immer als bestmöglicher Ersatz für Manuel Neuer (36/Beinbruch) gesehen. Weiter schreibt die Zeitung, dass die Absage von Virkus bei einem Geheim-Telefonat zwischen den Klubs weitaus weniger endgültig geklungen haben soll, als bei der öffentlichen Aussage.
Alles also nur Poker, so wie auch Bayern-Coach Julian Nagelsmann (35) denkt? Dieser sagte am Sonntag: "Ich habe da jetzt nicht die Schlagzeilen gelesen und bin in Ohnmacht gefallen. Ich glaube, das gehört zum Job dazu, dass man in dem Bereich ein Pokerface aufsetzt."
Fakt ist aber auch: Der Deal ist schwer noch zu retten. Denn schließlich brauchen die Gladbacher einen Ersatz für Sommer – und das mitten in der Saison! Das Problem dabei: Der Noch-Klub von Sommer benötigt hierfür eine Menge Geld – und mehr, als der FC Bayern bietet.
Laut der "Bild" will dieser nämlich nur rund vier Millionen Franken für den Schweizer Fußball-Star ausgeben. Zu wenig für Gladbach. Doch mehr als diese Summe ist zu viel für die Bayern, die nicht so viel Geld für einen Torhüter zahlen wollen, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft.
Gladbach hat Nati-Keeper Jonas Omlin (28) als Sommer-Ersatz auserkoren. Um diesen aber aus Montpellier loseisen zu können, benötigen die Fohlen zwischen acht und zehn Millionen Franken. Heißt: Gladbach verlangt von den Bayern mindestens so viel Kohle, damit kein Verlust eingefahren wird. Der Nagelsmann-Klub hat aber keine Lust, sein Angebot aufzustocken. Das vermeldet zumindest Sport1.
Kurzum: Die Lage, sie ist verzwickt. Und man wird erst in den nächsten Tagen sehen, ob sich die beiden Vereine finden und aus dem heißen Flirt zwischen Sommer und Bayern eine endgültige Liebesgeschichte wird. Es bleibt also spannend.