Geheimplan verrät: Das passiert nach dem Tod der Queen

Die Queen ist 95 Jahre alt und erfreut sich bester Gesundheit.
Die Queen ist 95 Jahre alt und erfreut sich bester Gesundheit.Reuters
Queen Elizabeth erfreut sich aktuell bester Gesundheit. Doch Großbritannien plant bereits mit ihrem Ableben. 

Man will es sich gar nicht vorstellen, dennoch will man für den Fall der Fälle gewappnet sein. Hinter dem geheimen Code "London Bridge" verbirgt sich der geheime Plan für eines der schrecklichsten Ereignisse in Großbritannien: Den Tod der Queen.

In einem Dokument wird der Todestag von der Königin als "D-Day" bezeichnet. Damit spielt man auf die Landung der Alliierten-Truppen in der Normandie während dem zweiten Weltkrieg an. Die darauffolgenden Tage haben ein schnell erkennbares Muster: D-Day+1, D-Day+2 und so weiter...

Ab dem Halbmast wird es klar sein

Nach dem Tod der Queen wird zunächst der Premierminister und dann der Kabinettssekretär informiert. Die Anrufe soll Sir Edward Young durchführen, der aktuelle Privatsekretär der Monarchin. Die Nachricht, die er verkünden wird: "London Bridge is down". Bei dem Satz wird Boris Johnson wohl in Schockstarre versetzt werden. 

Im Anschluss wird es eine Mitteilung vom Königshaus geben. Diese bekommen zunächst aber nur hochrangige Beamte und Minister. Es gibt sogar bereits jetzt schon einen Entwurf: "Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit großer Trauer informiere ich Sie über den Tod Ihrer Majestät, der Königin."

Direkt im Anschluss werden die Flaggen im Regierungsviertel auf Halbmast gesenkt. Spätestens jetzt wird auch der Öffentlichkeit klar werden, was passiert ist. 

Der Plan sieht zudem vor, dass alle Schritte innerhalb von nur zehn Minuten absolviert werden.

Die Tage nach dem "D-Day"

Am Tag nach dem Tod der Queen wird es zu einer Versammlung im St. James Palast kommen. Grund: Prinz Charles wird zum König gekrönt. Dabei sollen nur der Premierminister und hohe Minister anwesend sein. Dresscode: Morgenmantel oder Anzug. Orden sind nicht erlaubt.

Danach wird eine Kondolenzbotschaft verabschiedet. Das bedeutet gleichzeitig, dass alle parlamentarischen Arbeiten für ganze zehn Tage ausgesetzt werden. Am selben Tag werden die Minister zu einer Audienz beim König gebeten. 

Am "D-Day+2" wird der Sarg der Queen in den Buckingham Palast gebracht.

Karten für Besuch des Leichnams notwendig 

Am dritten Tag nimmt der neue Herrscher in der Westminster Hall Kondolenz-Bekundungen entgegen. Im Anschluss geht es auf die Reise durch das komplette vereinigte Königreich. Start wird ein Gottesdienst in der St. Giles Cathedral im schottischen Edinburgh sein. 

Die Königin selbst wird drei Tage lang im Westminster Palast aufgebahrt. Die Öffentlichkeit kann die Queen ganze 23 Stunden am Tag besuchen. Dafür sind aber VIP-Karten notwendig. 

Erst nach zehn Tagen kommt es schließlich zum Staatsbegräbnis. Dieses wird in der Westminster Abbey stattfinden. Landesweit werden zu Mittag zwei Schweigeminuten eingelegt. In London und Windsor werden Trauermärsche abgehalten. Die Leiche der Queen wird schließlich in der King George VI. Memorial Chapel des Schlosses beigesetzt.

Daten wurden geleaked

Aktuell ist der Palast richtig sauer. Grund: Die geheimen Dokumente hätten niemals veröffentlicht werden sollen. Das US-Magazin "Politico" soll aber an die Daten gekommen sein. Wie genau, ist nicht klar. 

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