Wien

"Gehört entfernt!" Ukraine-Installation erzürnt die FPÖ

Eine über Nacht auf der Mariahilfer Straße aufgetauchte Installation lässt die FPÖ toben. Klubobmann Krauss verlangt den "sofortigen Abbau".

Heute Redaktion
Diese Ukraine-Installation am Platz der Menschenrechte auf der Wiener Mariahilfer Straße erzürnt die FPÖ.
Diese Ukraine-Installation am Platz der Menschenrechte auf der Wiener Mariahilfer Straße erzürnt die FPÖ.
Denise Auer

Wenn es um die Sanktionen gegen Putins Russland geht, steht eine Partei immer fest auf der Bremse: die FPÖ. Und auch, dass blaue Politiker nicht die besten Freunde des ukrainischen Präsidenten Selenskyj sind, ist bekannt. Eine Installation auf der Mariahilfer Straße erregt daher nun die Gemüter bei der Wiener FPÖ.

Krauss: "Mit Neutralität unvereinbar und gehört entfernt"

Wiens FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss zeigt sich "verwundert" über den über Nacht auf dem Platz der Menschenrechte am Beginn zur Mariahilfer Straße aufgestellten "Selenskyj-Schrein". "Dieses kuriose Gebilde mit der Optik einer E-Tankstelle samt Heiligenbildern ist mit unserer Verfassung und der Neutralität unvereinbar und gehört entfernt," bringt Krauss seine Kritik auf den Punkt.

FPÖ kündigt Anfrage an die Stadt an

Zudem stellt sich für Krauss die Frage, ob es sich "hierbei um eine Guerilla-Aktion linker Polit-Aktivisten handelt oder dieses eigenwillige Mahnmal vielleicht sogar von Seiten der Stadt abgesegnet und das Aufstellen erlaubt" wurde. "Diesbezüglich gibt es einige offene Fragen, die wir mittels Anfrage beantwortet haben wollen", so Krauss, der gleichzeitig einen "sofortigen Abbau dieses Gebildes" verlangt.

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    CATF / cutmethane.eu
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